Kunibertsklinik

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Pankreaskrebs
Pankreaskrebs

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Parkinson
Parkinson

Die Parkinson Krankheit, auch „Morbus Parkinson“ oder Schüttellähmung genannt, ist eine der häufigsten Störungen des zentralen Nervensystems bei älteren Menschen. Bei der Mehrzahl der Patienten tritt die Erkrankung zwischen dem 50. und 79. Lebensjahr auf und schreitet von da an stetig fort.

Während die Ursachen der Parkinson Krankheit unbekannt sind, besteht über die Auswirkungen der Erkrankung auf das menschliche Gehirn Klarheit: Parkinson verursacht eine kontinuierliche Zerstörung von Nervenzellen in Hirnregionen, die eine wichtige Rolle in der Ausführung und Automatisierung von Bewegungen spielen, den so genannten „dopaminergen“ Kerngebieten. Die Konsequenz ist ein Mangel des Botenstoffs Dopamin in Teilen des Gehirns. Dies führt zu entsprechenden Symptomen wie Bewegungsstarre, Versteifung der Muskeln, Zittern der Hände im Ruhezustand, fehlende Bewegung der Arme beim Gehen sowie Stand- und Gangunsicherheit.

Durch Substanzen, die dem Dopamin verwandt sind, wie „L-Dopa“ oder die so genannten „Dopamin-Agonisten“, lässt sich der Morbus Parkinson heute über Jahre, teilweise auch Jahrzehnte hinweg gut behandeln. Bleibt eine solche Behandlung aus, versterben 90 Prozent der Betroffenen innerhalb von 15 Jahren. Bei langfristigen Krankheitsverläufen erreichen viele Patienten allerdings irgendwann den Punkt, an dem die Medikamente nicht mehr zufriedenstellend wirken. Hier steht seit Kurzem mit der tiefen Hirnstimulation („Hirnschrittmacher“) eine viel versprechende invasive Therapieoption zur Verfügung, die allerdings nicht für alle Patienten in Frage kommt.

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Phimose
Phimose

Eine Phimose ist eine Vorhautverengung am männlichen Glied. Dadurch lässt sich die Vorhaut nur mit Schmerzen oder gar nicht mehr über die Eichel zurückschieben. Die Phimose ist bei Kleinkindern meist unproblematisch und verschwindet bis zum Pubertätsalter.

Ist das nicht der Fall, kann eine Phimose Probleme bereiten. Aus der Ansammlung von Smegma entstehen Hygieneprobleme. Auch kann die Eichel sich entzünden, was sehr schmerzhaft ist. Bei ausgeprägter Phimose kann sogar das Wasserlassen problematisch werden. Auch bei der Erektion wird die zu enge Vorhaut extrem gedehnt. Es kann zu Verletzungen kommen.

In der Regel wird eine Vorhautverengung jenseits des Kindesalters deswegen behandelt. Es stehen operative und nicht operative Verfahren zur Verfügung. Bei den Operationen unterscheidet man vorhauterhaltende Eingriffe von der Vorhautentfernung („Zirkumzision“, Beschneidung). Bei der nicht-operativen Behandlung kommen meist Kortisonsalben zum Einsatz.

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Polypen
Polypen

Polypen sind Wucherungen der Schleimhaut, die an vielen Stellen des Körpers auftreten können. Sie sind in aller Regel gutartig. Klassisches Beispiel sind Darmpolypen („Polyposis coli“). Wenn sie bei einer Darmspiegelung entdeckt werden, zum Beispiel im Rahmen einer Vorsorgekoloskopie, dann werden sie abgetragen, weil sie als Vorformen des Darmkrebses gelten.

Bei Frauen entwickeln sich Polypen mitunter auch in der Gebärmutter („Polyposis uteri“) und im Gebärmutterhals. Meistens treten dabei keine Beschwerden auf. Vereinzelt kann es aber zu unregelmäßigen Blutungen kommen, die mitunter auch schmerzhaft sein können. In diesen Fällen können die Polypen in einem gynäkologischen Routineeingriff abgetragen werden.

Eine weitere typische Lokalisation für Polypen ist die Nasenschleimhaut. Vor allem in den Nasennebenhöhlen können sich Polypen bilden („Polyposis nasi et sinuum“). Auch diese Polypen müssen nur dann operativ entfernt werden, wenn sie Beschwerden machen. Die „Polypen“ des Kindesalters sind dagegen keine Polypen im medizinischen Sinne. Es handelt sich dabei um eine Vergrößerung der Rachenmandel („Adenoid“). Auch hier können HNO-Ärzte bei Beschwerden durch eine Operation Abhilfe schaffen.

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Prostatakrebs
Prostatakrebs

Der Prostatakrebs (das „Prostatakarzinom“) ist eine bösartige Erkrankung der Vorsteherdrüse, die am Übergang von der Harnblase in die Harnröhre liegt. Er macht häufig keine Beschwerden und wird meist im Rahmen einer Krebsfrüherkennung diagnostiziert. Im fortgeschrittenen Stadium können Symptome wie Knochenschmerzen, Probleme bei der Blasenentleerung, Gewichtsverlust und Blutarmut auftreten.

Krebserkrankungen der Prostata sind häufig. Der Verlauf der Erkrankung ist allerdings sehr variabel. Es gibt aggressiv wachsende Tumore, die vor allem in die Knochen metastasieren und an denen die Betreffenden sterben. Es gibt aber auch sehr langsam wachsende Prostatakarzinome, die lebenslang keine Beschwerden machen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass ein Prostatakarzinom früh erkannt wird. Nur dann können Experten beurteilen, ob es sich um eine aggressive oder eine weniger aggressive Variante des Krebses handelt. Wird der Krebs früh genug erkannt, kann er mit einer besseren Chance auf vollständige Heilung behandelt werden. Die Therapie besteht meist in einer Entfernung der Prostata. Auch Strahlentherapie, Hormontherapie und, in seltenen Fällen, Chemotherapie haben ihren Stellenwert.

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Prostatavergrößerung
Prostatavergrößerung

Die männliche Vorsteherdrüse wird Prostata genannt. Sie liegt unterhalb der Harnblase direkt am Abgang der Harnröhre. Dort ist sie für einen Teil der Spermaproduktion verantwortlich. Eine Vergrößerung der Prostata („Prostatahyperplasie“) führt oft zu Beschwerden beim Wasserlassen. Der Harnstrahl wird schwächer und die Blase entleert sich nicht richtig. Die Patienten bemerken vor allem ständige Toilettengänge. Eine ausgeprägte Prostatavergrößerung kann zu einem Rückstau von Harn in die Harnleiter und hinauf bis zur Niere führen. In diesem Fall kann sich sogar ein Nierenversagen entwickeln. So weit muss es aber nicht kommen, wenn die Prostatavergrößerung erkannt und behandelt wird.

Diagnostiziert wird die Prostatavergrößerung durch eine einfache Abtastung durch den Arzt, die dann durch eine Messung des Harnstrahls und einer Gewebeprobe belegt werden kann. Letztere dient auch der Abgrenzung der Prostatavergrößerung vom Prostatakrebs.

Die Behandlung erfolgt primär mit Medikamenten. Reicht das nicht, kommen invasive oder chirurgische Verfahren zum Einsatz. Das klassische Behandlungsverfahren ist die „transurethrale Resektion der Prostata“ („TURP“). Als Alternative stehen unter anderem Laserverfahren zur Verfügung.

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