Kunibertsklinik

Interventionelle Schmerztherapie

Weltweit werden ca. 100 Millionen Menschen wegen schmerzbezogener Beschwerden behandelt. Nach der letzten europäischen Studie aus dem Jahre 2005 leiden 17 Prozent der Bevölkerung in Deutschland an chronischen Schmerzen, Tendenz steigend, d.h. wir haben mindestens 11.000.000 Schmerzpatienten in Deutschland. Mehrere Studien zeigen, dass auch unter optimaler medikamentöser Therapie lediglich 50 Prozent der Patienten eine ausreichend bis gute Schmerzlinderung erfahren. Insgesamt bleiben ein Drittel der Schmerzpatienten unbehandelt. Ergänzend oder alternativ - und zwar so früh wie möglich - können invasive (operative) Schmerzverfahren eingesetzt werden, damit man die Chronifizierung des Schmerzes unterbrechen kann. Früher wurden destruierende Operationen innerhalb des Schmerzweiterleitungssystems durchgeführt. Heute sind diese Verfahren durch die Neuromodulation – also nicht destruierende Eingriffe, hauptsächlich durch die epidurale Rückenmarkstimulation – ersetzt.
Die schmerzreduzierenden Medikamente führen in entsprechender Dosierung häufig zu erheblichen Nebenwirkungen, diese zur Beeinträchtigung der Lebensqualität, des sozialen Lebens und am Ende nicht selten zur gesellschaftlichen Isolation.

In Kooperation mit dem Institut für Neuromodulation (INM) am Petrus-Krankenhaus Wuppertal bietet der Leiter des Instituts Dr. Thorsten Riethmann einen OP-Tag in der Kunibertsklinik an.
Darüber hinaus steht sein Oberarzt Dr. Anastasios Koulousakis zweimal in der Woche für Beratung und Sprechstunde zur Verfügung.

 

Leistungsspektrum:

Rückenmarkstimulation

  • Komplexe chronische Rücken-Bein-Schmerzsyndrome
  • Komplexe regionale Schmerzsyndrome. Direkte oder indirekte Nervenverletzungen an den Armen oder Beinen mit ausstrahlenden Schmerzen (CRPS Typ I (Morbus Sudeck), CRPS Typ II)
  • Neuropathische Schmerzsyndrome
  • FBSS-Failed Back Surgery Syndrome (Chronischer Rücken/Beinschmerz nach vorangegangenen Bandscheiben- oder Wirbelsäulenoperationen)
  • Therapierefraktäre Angina Pectoris (konservativ nicht behandelbare, attackenartige Brustschmerzen bei Verengungen der Herzkranzgefäße, die durch zusätzliche herzkranzerweiternde Operationen oder Medikamente nicht behebbar sind)
  • Therapierefraktäre arterielle Verschlusskrankheit paVK (konservativ nicht behandelbare, attackenartige oder dauerhafte Beinschmerzen bei Verengungen der Beinschlagadern, die durch zusätzliche gefäßerweiternde Operationen oder Medikamente nicht behebbar sind)
  • Raynaud-Syndrom
  • Postherpetische Neuralgien (chronische, brennende Genital – oder Flankenschmerzen oder gürtelförmige Schmerzen im Bereich des Brustkorbs nach Herpes zoster-Virusinfektion)
  • Genitoanale Schmerzsyndrome
  • Pelvine oder Retropelvine Schmerzsyndrome – Schmerzen im Genital oder Beckenbereich – sowie
  • Blasenfunktionsstörungen und Erektile Dysfunktion durch Stimulation der Sakralnerven im Steißbein (SRS).
  • Phantom/Stumpfschmerzen
  • Chronischer Leistenschmerz nach mehrfachen Leistenoperation (Postherniotomiesyndrom)

 


Funktionelle Neurochirurgie, Neuromodulation und Rückenmarkstimulation

  • SCS Therapie - Spinal Cord Stimulation - Epidurale Rückenmarkstimulation
  • Chronischer Beinschmerz nach vorangegangenen Bandscheiben- oder Wirbelsäulenoperationen (Failed back surgery Syndrome)
  • Periphere Nerven Stimulation (PNS) und Periphere Nervenfeld Stimulation (PNFS)
  • Läsionen (Gesichtsschmerzen, Trigeminusneuralgie, Facettendenervierung)
  • Thermokoagulation des Ganglion Gasseri


Weitere Informationen zu unserem Angebot finden Sie hier

Oder in unserem Flyer.

Dr. Thorsten Riethmann

Leiter Institut für Neuromodulation
am Petrus-Krankenhaus, Wuppertal
Facharzt für Neurochirurgie

Tel  0202 299-2536


thorsten.riethmann
@cellitinnen.de


Dr. Athanasios Koulousakis

Oberarzt
Facharzt für Neurochirurgie

Tel  0221 1629-6529


athanasios.koulousakis
@cellitinnen.de

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